Erstmals vier Divisionen am Start

 

15 Top-Piloten, acht Rennen und vier Divisionen. Das sind die drei wichtigsten Eckdaten, mit denen der Sportwagen-Berg-Cup in seiner neunten Saison auf sich aufmerskam macht. Über die Wintermonate haben die Organisatoren des Cups um Präsident Hans Browatzki viel gearbeitet. Entstanden ist eine attraktive und zuschauernahe Rennserie für die Bergsaison 2011.

Wichtigste Neuerung in dieser Saison ist die Einführung einer vierten Division für Fahrzeuge der Gruppe E 2 SC. Diese Einführung - als Ergänzung zu den drei altbewährten Divisionen - ist ein wichtiger Schritt für die Serie. "Wir dürfen uns Neuerungen gegenüber nicht verschließen", erklärt Browatzki. Motorsport bedeute stetige Innovation und diese gelte es auch im Bergrennsport umzusetzen.  Er meint weiter: "Mit der Einführung der vierten Division wird der Sportwagen-Berg-Cup gleichermaßen für Zuschauer und Fahrer noch abwechslungsreicher und attraktiver".

In diesem Jahr kämpfen 15 Spitzenfahrer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um den Titel des Sportwagen-Berg-Cup-Meisters 2011.

Stark besetzt ist die Division 1, in der CN-Piloten in zwei Klassen antreten. Als Topfavorit der Königsklasse bis 3000 ccm tritt Uwe Lang an. Der zweifache Deutsche Berg-Meister für Rennsportfahrzeuge (2007 und 2010) und amtierende Sportwagen-Berg-Cup-Meister trifft hier auf das schnelle Brüderpaar Michel undPeter Behnke, "Berg-Legende" Rolf Köppel und "Hasardeur" Holger FladungLang,Behnke und Fladung setzen auch diesmal wieder ihr altbewährtes Material ein und gehen im Osella an den Start. Rolf Köppel will mit dem Norma M 14 für die ein oder andere Überraschung sorgen.

Auch die kleine Klasse der Division 1 (CN bis 2000 ccm) ist wieder gut besetzt.  Hier kommt es zum deutsch-österreichischen Showdown. Martin Bobinger (Osella) undBernd Letmade (Norma) treten gegen zwei Konkurrenten aus der Alpenrepublik an:Arno Bereiter und Mario Blum. Sie starten auf PRC.

 Peter Amann, in der vergangenen Saison noch in Division 1 unterwegs, hat umgesattelt. In seiner zweiten Saison im Sportwagen-Berg-Cup startet er erstmals im PRC-Honda in der Division 2 (C3 bis 2000 ccm). Hier tritt er gegen die Sportwagen-Urgesteine Uwe Kaufel (ebenfalls PRC) und Gerhard Siebert (Osella) an. Vierter im Bunde der C3 bis 2000 ccm ist Dino Gebhard im Norma, der, wieAmann, im letzten Jahr noch in der Division 1 gestartet ist.

Seit 2006 startet Stephan Collisi im Sportwagen-Berg-Cup. Auch in diesem Jahr ist er wieder als "Einzelkämpfer" in der Division 3, der historischen Sportwagen-Prototypen mit dem Behnke Condor Cosworth unterwegs.

Premiere feiert die Division 4. Hier hat sich Urs Müller eingeschrieben. Der Schweizer hat seinen gelben Argo, mit dem er jahrelang an Deutschlands Bergen Gas gegeben hat, gegen einen Osella PA 30 eingetauscht. Wie er mit dem schnellen "Neuwagen" aus dem Baujahr 2011 zurechtkommen wird, wird sich zeigen.

Das erste Rennen des Sportwagen-Berg-Cups findet in diesem Jahr am 4. und 5. Juni statt. Beim Internationalen 40. Trierer Bergrennen wartet eine anspruchsvolle und kurvenreiche Piste auf die Fahrer. Dieser erste Schlagabtausch der Saison wird mit Spannung erwartet, denn hier zeigt sich, welches Team in der Winterpause gut gearbeitet hat. 
Weiter geht es am 26. Juni in der Schweiz beim Bergrennen in Reitnau, wo der Sportwagen-Berg-Cup zum ersten Mal zu Gast sein wird. Im August stehen gleich drei Veranstaltungen auf dem Programm. Vom 6. bis 7. August kommt der Sportwagen-Berg-Cup zum 42. AvD/MSCR Hauenstein-Bergrennen. Eine Woche später startet der Tross am 13. und 14. August beim 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen und am 27. und 28. August geht es noch einmal in die Schweiz, diesmal nach Oberhallau.

Eine Premiere gibt es am 3. und 4. September mit dem 1. ADAC Glasbach Bergrennen. Dem folgt ein "Klassiker", das 44. Internationale AvD Bergrennen Unterfranken am 10. und 11. September in Eichenbühl. Der Sportwagen-Berg-Cup 2011 klingt mit dem 31. ADAC Bergrennen Mickhausen am 1. und 2. Oktober aus.

Die Punkteverteilung im Sportwagen-Berg-Cup erfolgt nach einen ausgeklügelten System, das neben der Platzierung in der Klasse auch die Starterzahl berücksichtigt. Die Siegeschancen sind daher trotz der unterschiedlichen Divisionen für alle Fahrer gleich.

Fast alle Rennen können im Internet (www.berg-zeitnahme.de) live verfolgt werden. News zu den einzelnen Rennen und den aktuellen Zwischenstand gibt es unter www.sportwagen-berg-cup.de.